13. Juli 2005

Schwestern on Tour oder Der Mtr. Madonna Effekt

Am Samstag dem 09.07, Muttis Geburtstag, waren wir mal wieder unterwegs. PositHIV Lüneburg in Lüneburg hat uns eingeladen mit ihnen Spenden zu sammeln. Bei relativ schönem Wetter fuhren Mtr. Madonna und ich um neun Uhr in Hamburg los. Kaum hatten wir die Elbe überquert, begann es zu regnen. Die Autobahnausfahrt Lüneburg war gesperrt, wir mußten bei der nächsten Ausfahrt wenden. Das alles wäre ja kein Problem gewesen, wenn es nicht bei "unserer" Ausfahrt einen riesen Auffahrunfall gegeben hätte. Wir kamen also um 10 Minuten zu spät in Lüneburg an - bei strömenden Regen.

Bei PositHIV wurden wir mit Kaffee begrüßt, die Spendendosen wurden verteilt und wir machten uns auf den Weg, aufgeteilt in zwei Gruppen. Anfangs lief es noch relativ gut, mit der Spendenbereitschaft, aber je stärker der Regen wurde, desto weniger waren die Menschen bereit stehen zu bleiben. Am Ende der Straße traf ich dann auf Mtr. Madonna und Dirk. Wir zogen gemeinsam weiter und was ich da beobachten konnte lies mich an meinem Verstand zweifeln.

Mtr. Madonna ging vor uns - und wir hatten trotz regem Fußgängerverkehrs immer einen breiten freien Streifen vor uns. Die Menschen sahen die Mutti, und bogen sofort ab in Geschäfte, Seitenstrassen oder Hauseingänge. Und wenn das nicht möglich war drückten sie sich an den Hauswänden entlang. Ich dachte ich sehe nicht richtig. Die hatten doch glatt Angst vor unserer Mutti. Normalerweise ist die Mutti der Blickfang der Veranstaltungen, gerade wegen ihr werden wir angesprochen. Verstehe einer die Landeier *kopfschüttel*

Gegen 14 Uhr mußten wir die Aktion abbrechen. Der Regen war einfach zu stark und es brachte nichts mehr ein. Nach einem weiteren Kaffee und Geburtstagskuchen fuhren wir ohne weitere Verkehrsbehinderungen wieder nach Hamburg wo strahlend schönes Wetter herrschte....

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